Freier Autor : Dijana Dittrich Texte

Ernährungsumstellung im Frühjahr

Bestimmt kennen es viele von Ihnen: Sie nehmen sich von nun an vor, auf Ihre Ernährung zu achten und ertappen sich dabei, unbewusst wieder die fett- und kohlenhydratreiche Nahrung zu sich genommen zu haben, anstatt die gesunde Alternative zu wählen. Der Wille ist zwar da, aber die Ernährungsumstellung fällt schwer. Doch gerade jetzt im Frühjahr bietet sich die Gelegenheit zur Ernährungsumstellung mit richtig viel Spaß.

Ernährungsumstellung benötigt Geduld
Sie haben sich dazu entschlossen, sich künftig gesünder zu ernähren, müssen aber feststellen, wie schwer das doch ist, der Versuchung liebgewonnener Speisen nachzugeben. Das, was mit viel Motivation „Jetzt aber richtig und wenn, dann auf einmal“ angegangen wird, endet meistens bei Frustration und schlechtem Gewissen.

Doch über Jahre gelebte Ernährungsgewohnheiten lassen sich nicht einfach auf Anhieb austauschen. Das Problem: Unsere Geschmacksknospen haben sich an diese bestimmte Ernährung und Geschmacksrichtung gewöhnt und das „kleine Männchen“ im Kopf überlistet einen ständig. Nur wer ohne Druck mit einem rechten Maß an Geduld eine Ernährungsumstellung angeht, hat den Schlüssel zum Erfolg in der Hand, um auch motiviert und mit Begeisterung dabei zu bleiben.

Ernährungsumstellung: Tanken Sie jetzt neue Energien
Dass Obst, Gemüse und Getreide als kleine Helfer in unserem Organismus ihr gutes Werk tun, kalorienarm sind und bei der Gewichtsreduktion eine zentrale Rolle spielen, wissen die meisten bereits. Und doch fällt es manchen schwer, diese Wohltäter mit in den Speiseplan ein zu beziehen. Gründe hierfür sind entweder eine Unverträglichkeit aufgrund Verdauungsschwierigkeiten einiger Obst und Gemüsesorten oder aber, dass sie geschmacklich nicht begeistern.

Wer Lebensmittel aus heimischem Anbau bevorzugt und Gemüse und Obst nach der Saison wählt, wird mehrfach belohnt: Sie schmecken besser, weil sie reif sind, kommen aus der Region und haben somit einen kürzeren Transportweg. Desweiteren ist es billiger und schont die Umwelt.

Auch Bioware ist erheblich günstiger, wenn man sich beim Einkauf danach richtet, was gerade bei uns gerade reift. Durch die Vielfallt im Angebot der Obst und Gemüsearten im Frühling und Sommer sind keine Grenzen gesetzt. Neben Geduld sind Neugierde, Experimentierfreude und Hingabe die Voraussetzung, um auch wirklich mit Begeisterung eine Ernährungsumstellung durchzuführen.

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Was tun gegen Heißhunger in der Nacht

Vielleicht kennen Sie solche Situationen: Sie werden wegen Heißhunger in der Nacht wach und räumen den Kühlschrank aus. Sie essen sich richtig satt? Am nächsten Morgen sind Sie unausgeschlafen, lassen das Frühstück aus und fühlen sich den ganzen Tag über lustlos, müde und träge? Sie leiden unter dem nächtlichen Essen und haben das sogenannte „Night-Eating-Syndrom“.

Das nächtliche Essen: „Night-Eating-Syndrom“

Ähnlich wie bei der „Binge-Eating-Disorder“ können viele Menschen dem Gang zum Kühlschrank zu einem Nacht-Snack nicht widerstehen. 37 Prozent der allgemeinen Bevölkerung haben deutliche Beeinträchtigungen durch Heißhunger bzw. starkes Essverlangen, woraus sich für die Betroffenen ein enormer Leidensdruck entwickelt.

Beobachtungen haben gezeigt, dass sie rund viermal pro Nacht aufwachen. Es ist weitaus mehr als eine schlechte Angewohnheit oder fehlender Wille, sondern ein ernstes Problem für die Betroffenen, aus dem sie sich nur zu schwer lösen können. Auch wenn heute einige Essforscher meinen, es handle sich tatsächlich um eine spezielle Erkrankungsvariante, die durch nächtliche Heißhungeranfälle gekennzeichnet ist, definieren sie das nächtliche Essen nicht als eine allgemeine Essstörung.

Das Syndrom weist auf eine schwerwiegende seelische Belastung hin

Das Night-Eating-Syndrom scheint eine stressabhängige Störung des Essens, Schlaf und der Stimmung, zu sein, die durch zusätzliche neuroendokrinologische Auffälligkeiten gekennzeichnet ist. Seelische Belastungen, übermäßiger Stress, Launenhaftigkeit, Alpträume oder Frustration können im Gehirn ein Signal auslösen, wodurch der Magen nach Essen verlangt.

Dabei handelt es sich nicht tatsächlich um Hunger, sondern um Appetit auf eine bestimmte Art von Nahrung. Ärger zum Beispiel kann den Stimmungspegel senken, der beim Einschlafen noch am Grübeln hält und die Wahrscheinlichkeit der inneren Unruhe steigt. Dadurch sinkt auch die Ausschüttung positiver Stimmungshormone die im Gehirn für Glücksgefühle sorgen und das Gehirn verlangt nach Ersatz aus der Nahrung: Heißhunger entsteht.

Nächtliches Essen als eine der häufigsten Ursachen für Übergewicht und Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen

Das nächtliche Essen ist weit verbreitet und zudem der häufigste Verursacher für Gewichtsprobleme und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch Untersuchungen haben mögliche Zusammenhänge zwischen Schlaf, Schlafstörungen und Übergewicht nachgewiesen. Durch das nächtliche Essen kommt es zu einer Verschiebung der inneren Uhr, wodurch sich auf lange Sicht eine hartnäckige Schlafstörung manifestieren kann.

Das Problem hierbei ist, das diese Personengruppen etwa 15 Prozent ihrer täglichen Energiezufuhr während der Nacht zwischen 23 und 5 Uhr zu sich nehmen, anstatt über den ganzen Tag verteilt in drei Portionen. Zwar fühlt sich der Leidende durch den Imbiss gesättigt und der Schlaf tritt ein, doch nur für eine kurze Zeit: bis zu dem nächsten Heißhunger.

Durch die schwere und kalorienreiche Mahlzeit kommt es durch die Verdauung und den Abbau von Kohlenhydraten zu einem schnellen Absinken des Blutzuckerspiegels, der für einen unruhigen Schlaf sorgt und einen Teufelskreis erstehen lässt.

Mit diesen hilfreichen Maßnahmen ist Heilung zu erwarten

Um überhaupt den Teufelskreis zu durchbrechen, müssen Erwachsene einen bewussten Entwöhnungsprozess durchlaufen, der Disziplin und einen starken Willen verlangt. Es muss nicht nur das Ess-, sondern auch das Schlafverhalten therapiert werden.

Da die ersten Nächte nicht so einfach durchzustehen sind, kann Schlafmittel diesen Übergang erleichtern. Auf alle Fälle sollte die Wahl des Schlafmittels mit einem Arzt besprochen werden. Dann können folgende Schritte unternommen werden:

  • Vor der Schlafenszeit ist ein leichter Imbiss einzunehmen.
  • Um das Durchschlafen zu erleichtern, wird die Schlafenszeit zuerst auf maximal sechs Stunden pro Nacht reduziert. Werden Sie durch den quälenden Heißhunger wach, sollte als Mahlzeit Obst gegessen werden, als Getränk ein Kräutertee. Danach sollten Sie möglichst eine halbe Stunde aufbleiben, bis ein weiterer Schlafversuch vorgenommen wird.
  • Falls der Schlaf innerhalb einer Viertelstunde nicht eintritt, stehen Sie wieder auf und versuchen nach einer halben Stunde erneut einzuschlafen.
  • Nach zwei oder drei Nächten ohne Schlaf werden Sie garantiert einschlafen, trotz Hungergefühl.
  • Erst wenn Sie mehrere Nächte sechs Stunden durchschlafen, darf nach und nach die Schlafdauer erhöht werden. Von einer Heilung kann erst gesprochen werden, wenn zwischen 20 Uhr und 6 Uhr früh weniger als zehn Prozent der Kalorien des Tages gegessen werden.Des Weiteren können ein paar Tipps hilfreich sein um der Versuchung keine Chance mehr zu geben:
      • Deponieren Sie keine süßen Sachen Zuhause und Sie sollten schon beim Einkauf darauf achten, kalorienreiche Nahrungsmitteln nicht in den Einkaufskorb zu legen.
      • Das Abendessen soll aus vielen Kohlenhydraten bestehen, wie Kartoffeln, Nudeln, Reis und Obst.
      • Da Heißhunger auch auf einen Magnesiummangel hindeutet, ist es ratsam dies zu testen indem Sie Magnesium einnehmen.
      • Wenn Sie jedoch weiterhin Heißhunger haben und an Schlafstörungen leiden, sollten Sie sich an einen Arzt wenden um eine verborgene Erkrankung auszuschließen.

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Fibromyalgie – was tun

Fibromyalgie, das bedeutet Schmerzen am ganzen Körper, die teilweise für den Betroffenen schwer zu lokalisieren oder zu beschreiben sind. Begleitet durch andere funktionelle Beschwerden, bleibt die Fibromyalgie für den Patienten oft ohne Befund, was eine Odyssee von Arzt zu Arzt bedeutet. Doch was ist das für eine Krankheit, wie kann sie sicher diagnostiziert und erfolgreich behandelt werden?

Was ist Fibromyalgie und wie kommt diese Erkrankung zustande?

Die Fibromyalgie ist ein nichtentzündliches bedingtes Schmerzsyndrom mit chronischen Weichteilbeschwerden und Verhärtung der Muskulatur, das an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten kann. Sie wird auch Fasermuskelschmerz, Weichteilrheumatismus, Muskelrheumatismus oder Fibrositis genannt und kann in jedem Lebensalter, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten.

Bis zu 2% der Bevölkerung Mitteleuropas sind von der Fibromyalgie betroffen – Frauen neunmal häufiger als Männer. Nach den Beobachtungen der familiären Häufung von Fibromyalgie, wird eine genetische Veranlagung der Erkrankung vermutet. Über die Ursachen der Krankheit wird stark in der Wissenschaft diskutiert. So wird die Fibromyalgie nach Ursachen in die primäre und sekundäre Fybromyalgie eingestuft.

Der Fibromyalgie einen Namen zu geben, heißt die Hintergründe zu erkennen

Die Störungen und Beschwerden laufen immer auf der physischen und auf der psychischen Ebene ab. Ist die konkrete Ursache der Fibromyalgie nicht bekannt oder liegt keine Vorerkrankung zugrunde, wird von der Primären Fibromyalgie gesprochen. Auch hormonelle oder physiologische Faktoren (Muskelanspannung, Herzrasen, Blutgefäßveränderung oder Atembeschleunigung) zählen zu dem primären Fibromyalgiesyndrom.

In seiner sekundären Form tritt das Fibromyalgiesyndrom als eine Folgeerkrankung auf, bzw. ausgelöst durch entzündlich-rheumatischen Krankheiten, Autoimmunerkrankungen, bösartige Tumorerkrankungen, Morbus Parkinson sowie nach Unfällen oder Infektionen.

Fibromyalgie mit Symptomen und Begleiterscheinungen

Die Fibromyalgie wird durch einen teils brennenden, teils dumpfen oder ausstrahlenden Schmerz gekennzeichnet, mit eine erhöhten Druckempfindlichkeit an bestimmten Schmerzdruckpunkten. Hierbei handelt es sich um 18 Schmerzpunkte, die auch Tender Points genannt werden.

Bereiten Ihnen 11 der 18 Punkte beim Druck Schmerzen und Beschwerden über mindestens 3 Monate hinweg, ist es wahrscheinlich, dass Sie an der Fibromyalgie erkrankt sind. Eine sichere Diagnose sollte jedoch ein Rheumatologe stellen. Die Schmerzen können sowohl tagsüber als auch nachts auftreten.

Typische Begleitsymptome bei dem Fibromyalgiesyndrom sind morgendliche Steifheit von Gelenken und Sehen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, sowie Schwellungen an den Händen, Füßen und/oder Gesicht. Begleitend zu den Schmerzen kommt es bei der Fibromyalgie zu psychischen Störungen mit depressiver Verstimmung sowie zu funktionellen oder vegetativen Symptomen. Einige dieser Symptome sind das Reizdarmsyndrom, Herz-Kreislaufbeschwerden oder der Atmung sowie Blasenbeschwerden.

Die Diagnose Fibromyalgie sicherstellen

Die Fibromyalgie lässt sich nicht durch die Laborwerte wie Blutuntersuchung und Röntgen erkennen. Diese sind jedoch sinnvoll bei dem Ausschluss von anderen Erkrankungen, wie entzündlichem Rheuma, Muskelerkrankungen sowie Schilddrüsenerkrankungen. Um die Fibromyalgie festzustellen, ist eine klinische Diagnose erforderlich, d.h. eine Befragung Ihrer körperlichen Beschwerden mit eine einschließenden Untersuchung durch den Rheumatologen.

Die Fibromyalgie-Therapie zielt auf die Linderung der Symptome ab

Wenn die Diagnose Fibromyalgie klinisch gesichert ist, brauchen Sie wahrscheinlich Zeit. Nicht nur um es zu begreifen, sondern auch den Umgang mit der Erkrankung zu lernen. Doch das wichtigste für Sie vorweg: Auch wenn es die Gründe für FMS nicht behandelt werden können, sind die Symptome behandelbar und Sie müssen die üblichen Schmerzen nicht einfach hinnehmen.

Eine gute Information über das FMS kann Ihnen helfen, sowohl den Umgang mit den Symptomen zu lernen, als auch die Beschwerden zu lindern. Die Beschwerden der Fibromyalgie zu lindern bedeutet, den eigenen Lebensstil zu überdenken und zu ändern.

Die Therapie des FMS sollte immer individuell auf Sie zusammengestellt sein, die aus folgenden Methoden und Kombinationen besteht:

  • Die regelmäßige Bewegung/Herz-Kreislauftraining  2-3 Mal die Woche wirkt sich positiv auf Ihre Muskulatur aus. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walken, Joggen oder Radfahren bieten sich für Sie hier an.
  • Auch Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Yoga entspannen die Muskulatur und Muskelfasern, lindern die Schmerzen und senken die Belastungen.
  • Mit der Biofeedback-Therapie ist es Ihnen möglich, unbewusste Körperfunktionen wie Muskelanspannung, Herzschlag oder Verdauung bewusst zu machen, somit gelingt es Ihnen über diese Funktionen die Kontrolle zu steigern und ein körperliches und seelisches Wohlbefinden zu fördern.
  • Die Physiotherapie mit ihren unterschiedlichen Behandlungen trägt wirksam dazu bei, Ihre Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Dazu gehören die Massagen des Bindegewebes, die gezielte Krankengymnastik, Osteopathie sowie Kälte-/Wärmebehandlungen am gesamten Körper.
  • Die Psychotherapie ist ein wichtiger Baustein in der Therapie bei Fibromyalgie. Besonders bewährt hat sich die Kognitive Verhaltenstherapie. Ihr Art zu denken, bestimmt Ihr Fühlen, Verhalten und Ihre Reaktionen. Die kognitive Verhaltenstherapie ist darauf gezielt, (unbewusste) schädliche Gedanken, Einstellungen und Bewertungen bewusst zu machen. Damit lassen sich bei Ihnen deutliche Verbesserungen der Beschwerden erreichen.
  • Mit der Akupunktur werden bestimmte Nervenfaser angeregt und somit gefäßerweiternde Substanzen freigesetzt. Somit wird der Blutfluß gesteigert und die Schmerzen gesenkt. Bei der Auswahl des Therapeuten sollten Sie stets auf einen erfahrenen und auf die Akupunktur spezialisierten Arzt oder Heilpraktiker achten. Ein vietnamesischer Arzt für Akupunktur ist in diesem Fall die beste Adresse.
  • Die Andullationstherapie ist in der Behandlung von dem FMS eine sehr gute und bewährte Therapiemethode und bietet viele Vorteile. Ich selber habe es für Sie getestet und bin begeistert von ihrer Wirkung und deren Anwendungsgebiete. Durch die Freisetzung der Schwingungen werden die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt und die Ausscheidung von Schadstoffen und Stoffwechselschlacken wird verbessert. Dies führt zu einer Linderung Ihrer Schmerzen. Auf der geistigen Ebene hat die Andulationstherapie eine tiefentspannende Wirkung.

Bei der Auswahl der Kombinationen ist für Sie wichtig, in Ruhe auszuprobieren, was Ihnen am besten bekommt. Diese Kombinationen von Therapieformen und Entspannungsverfahren sorgen für eine Steigerung Ihres Wohlbefindens und vermindern die Schmerzen. Gleichzeitig werden Ihre Schlafstörungen gebessert und die Einnahme von Medikamenten kann reduziert werden.

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Verspannungen lösen

Verspannungen: von Nacken, Schulter, Rückenschmerzen oder der Kiefergelenkmuskulatur bis hin zum steifen Nacken. Mit diesen Beschwerden quälen sich viele Menschen durch den Tag, begleitet von Niedergeschlagenheit und Konzentrationsschwierigkeiten. Diese Verspannungen zu lösen, ist dann eine wichtige Maßnahme. Lesen Sie hier, wie Sie Verspannungen mit individuellen Verfahren lösen und ihnen auf Dauer.

Die Ursachen für Verspannungen liegen in der eigenen Fehlhaltung – es geht darum, diese zu erkennen und zu lösen

Viele Menschen haben diese Beschwerden, die häufig als Schmerzen wahrgenommen werden, jedoch nicht bewusst lokalisiert werden können. Der Muskelschmerz als solcher wird dann mit brennendem oder stechendem Gefühl empfunden und kann sich auf Dauer sehr belastend mit Niedergeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Erschöpftsein auswirken. Die Beschwerden sind auf eine Verhärtung der Muskulatur zurückzuführen, die aus einer Daueranspannung bzw. der Überbelastung von Schulter, Nacken, Hals oder Rückenpartie resultieren.

Hauptursachen sind verkrümmte Körperhaltungen, Fehlhaltungen, Stress, der sich als Anspannung zeigt, durch seelische Probleme, verbunden mit dem Zähneknirschen. Weiterhin können sich Muskelschmerzen bei Muskelentzündungen, rheumatischen Erkrankungen oder als Reaktion der Begleitsymptome wie der Grippe, des Fibromyalgie-Syndroms oder Polymyalgia rheumatica zeigen.

Manchmal kann eine Verspannung im Nacken zu Verkantungen der Wirbelsäule führen. In diesem Fall muss erst der Wirbel gelöst werden und dann die Verspannung im Nackenbereich. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie einen Arzt aufsuchen, für den Fall, dass sich keine Besserung nach dem Lösen der Verspannungen zeigt.

Verspannungen vorbeugen mit Entspannung und Fitness

Ob private oder berufliche Belastungen, wir alle sind diesen Stressoren ausgesetzt und manchmal ist es einfach zu viel. Um diesem Stress entgegen zu wirken, ist es umso wichtiger, sich Tag für Tag gegen das Alltagschaos zu wappnen, sich gut zu rüsten. Sie haben eine Vielzahl von Möglichkeiten, zwischen denen Sie frei und individuell wählen können:

Progressive Muskelentspannung: Stehen Sie unter Dauerstrom und haben viel zu tragen oder es fällt Ihnen schwer für eine Weile zur Ruhe zu kommen, weil Sie immer Bewegung brauchen? So ist die Progressive Muskelentspannung Ihre Entspannungsmethode.

Die Progressive Muskelentspannung ist eine leicht lernbare und schnell wirksame Methode, die auf Körper, Geist und Seele gleichermaßen wirkt und für seelische Ausgeglichenheit sorgt. Sie können schonend, gezielt und vor Ort bestimmte Muskelgruppen lockern und gleichzeitig die Wahrnehmung des Körpers mit der bewussten Atmung stärken.

Zum Erlernen der Entspannungsmethode ist es ratsam, erst einen Entspannungskurs zu belegen. Bei einer Muskelentzündung/Zerrung oder Hexenschuss ist die Muskelentspannung nicht geeignet.

Feldenkrais: „Bewusstheit durch Bewegung“ – Mit Hilfe der Feldenkrais-Methode kann es Ihnen gelingen, eigene unbewusste Bewegungsmuster des Körper bewusst wahrzunehmen, um so Belastungen zu lindern oder zu verhindern. Die Entspannungsübungen richten sich an den Rücken, Beine oder Arme.

Yoga: Durch die lockernden, dehnenden und kräftigenden Bewegungen bei Yoga können Verspannungen nicht nur gelöst und gelindert werden, sondern die inneren Organe angeregt und gekräftigt werden. Gleichzeitig stärken die Übungen den Rücken und die Muskulatur.

Sport: Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Laufen entspannen und trainieren die Schulter-, Rücken- und Bauchmuskulatur.

Wenn Sie Ihr eigenes Wellnessprogramm ritualisieren und es immer zur gleichen Uhrzeit und in der gleichen Abfolge durchführen, werden Sie den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen können.

Autogenes Training: Eine weitere Möglichkeit zu entspannen, bietet Ihnen das Autogene Training. Durch die Schwere-, Wärme- und Kühleübung werden die Muskeln entspannt, Muskelverspannungen gelöst und ein Gefühl der Ruhe, Erholung und Harmonie tritt ein. Um das Autogene Training anzuwenden, ist es ratsam, erst die Übungen der Progressiven Muskelentspannung zu beherrschen.

Wellness für Körper-Geist-Seele

Sind Sie im Geist entspannt, sind die Muskeln es auch. Um den Alltagsstress zu verarbeiten, gibt es nicht Schöneres als hin und wieder die Seele so richtig baumeln zu lassen. Verschiedene Massageverfahren können die Muskeln lockern, Verspannungen lindern und für Tiefenentspannung sorgen. Hot-Stone-Massage, Ölmassagen, Thaimassage oder die Klangschalenmassage sind hierfür gut geeignet.

Massage wirkt nicht nur direkt an der betroffenen Verspannungsstelle, sondern hat gleichzeitig über die verschiedenen Nervenbahnen Einfluss auf innere Organe und den Stoffwechsel.

Ein warmes Aromabad, Sauna und Dampfbäder entspannen die Muskulatur und regen die Sinne an. Sauna und Bäder wirken wie die Massageverfahren. Da die Massageverfahren, Aromabäder, Sauna oder die Dampfbäder weder die eigentliche Schmerzursache, noch die notwendige Kräftigung der Muskulatur ersetzen, können sie als eine Wohltat angewendet werden. Sie lindern zwar, dienen jedoch nicht als Vorbeugemaßnahme.

Muskeln lockern und Verspannungen lösen

Wenn Die Zeit fehlt und es doch schnell gehen muss, können Sie sich zu Hause mit ein paar Mitteln helfen, um Verspannungen zu lösen. Manchmal kann ein falsches Kissen die Ursache für Verspannungen sein. In diesem Fall ist ein Hirse oder Dinkelkissen sehr gut geeignet, da es sich der Körperhaltung anpasst und die Schulter- und Nackenmuskulatur stützt.

Zum Auflegen bietet sich das Kirschkernsäckchen, die Fangokur Heilerde oder Wärmepflaster. Auch diese schnellen Helfer sind nur eine Zwischenlösung. Wenn es sich um Blockaden handelt, sollte erst mit der Manuellen Therapie die Blockade gelöst werden. Mit der Chiropraktik oder derOsteopathie können Muskelverspannungen gelöst werden. Die Physiotherapie hilft, Haltungsfehler bewusst zu machen sowie zu vermeiden.

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Gesund abnehmen, aber wie am besten

Ratgeber Gesundheit | Sie kennen bestimmt diese Zeiten, meist im Frühjahr, Sommer oder zum Jahreswechsel, wo Sie sich fest nach dem Motto „jetzt aber richtig“ vornehmen das Gewicht zu reduzieren. Am Anfang gehen Sie es auch richtig motiviert an und verlieren vielleicht ein paar Pfunde, doch dann geht es einfach nicht mehr voran. Frust, Lustlosigkeit und Unmut schleichen sich in den Alltag ein. Wie kommt das? Das Problem der gängigen Diäten liegt nicht nur in ihrer Inflexibillität und dem Ziel der schnellen Gewichtsreduktion, sondern auch daran, dass dem Organismus durch eine „Diät“ lebensnotwendige Nährstoffe entzogen werden.

Die Folge dessen sind: Nährstoffmangel, Verlust von Körperwasser und Muskelmasse, Müdigkeit und Nervosität. Da der Organismus diese Nährstoffe für bestimmte Körperfunktionen benötigt, holt er sich diese im Falle des Mangels aus den Muskeln und Organen. Bei einer zu schnellen Gewichtsreduktion geht vorwiegend Körperwasser und Muskelmasse verloren, das Körperfett jedoch weniger. Es ist also stets wichtig, gesund abzunehmen!

Das Problem beim Jojo-Effekt … Bei Übergewicht hat der Körper im Laufe der Zeit Fettzellen gebildet, in denen das Depotfett gespeichert wird; sie regeln das Über- oder Unterangebot der Nahrung. Während der Diät purzeln die Pfunde anfänglich kontinuierlich; bleibt der Zeiger jedoch plötzlich auf der Waage stehen, hat der Körper die Notbremse gezogen. Nach der Beendigung der Diät kehrt man wieder zu seinen alten Essgewohnheiten zurück, die Überauswertung der Nahrungsmittel bleibt aber im Körper noch eine Weile bestehen. Durch Diäten werden nicht die Fettzellen selbst, sondern ihr Inhalt abgebaut bzw. geleert. Nach Beendigung der Diät möchte die Fettzelle wieder aufgefüllt werden.

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Zungenbrennen

Meist beginnt es mit einem Kribbeln, Brennen oder stechendem Schmerz auf der Zunge. Dann kann das Zungenbrennen quälend werden und das normale Leben beeinträchtigen. Die Suche nach den Ursachen gleicht meist einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen Zungenbrennen?

Was ist Zungenbrennen?
Statistisch sind Frauen vom Zungenbrennen häufiger betroffen als Männer. Zungen- und Schleimhautbrennen sind Missempfindungen, die von den Betroffenen als brennendes Gefühl bei hoher subjektiver Empfindlichkeit, wundes Gefühl, Kribbeln, Jucken oder stechender Schmerz beschrieben wird. Es wird beidseitig oder an der Zungenspitze lokalisiert. Die Beschwerden treten anfangs in Phasen mit beschwerdenfreien Intervallen und später als dauerhafter Begleiter auf. Patienten mit Zungenbrennen klagen häufig auch über Schlafstörungen, Kopfschmerzen, konzentrationsschwierigkeiten, Appetitmangel, Depression und Ängste.

Im Laufe des Tages steigert sich eine subjektiv empfundene Mundtrockenheit, Geschmacksstörungen oder ein Brennen auf der Zunge. Diese Beschwerden haben in der Regel einen chronischen Verlauf. Die Behandlung ist oft nicht leicht, weil die Ursachen nicht erkannt werden. Das Mundbrennen wird von Medizinern als Burning-Mouth-Syndrom (BMS) bezeichnet.

Zungenbrennen ist ein Begleitsymptom einer eigenständigen Krankheit
Die Ursache für das dauerhafte Mundbrennen ist meist keine Schleimhauterkrankung. Denn so vielseitig die Begleitsymptome des Burning-Mouth-Syndroms sind, so komplex sind auch die möglichen Ursachen.

Hinter dem Zungenbrennen verbergen sich unterschiedliche Störungen mit unterschiedlichen Symptomen. Zungenbrennen lässt sich einteilen in

  • primäres Zungenbrennen
    neurogene Ursache, behandelt wird die Erkrankung eines Gesichtsnervs
  • sekundäres Zungenbrennen
    Ursache ist eine Grunderkrankung

Primäres Zungenbrennen
Findet sich für das Zungenbrennen keine lokale Ursache oder kein Zusammenhang mit einer Allgemeinerkrankung, so spricht man vom primären Zungenbrennen. Das heißt, man nimmt eine Ausschlussdiagnose vor. Für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Beschwerden spielen psychische und soziale Faktoren eine Rolle. Belastung, Anspannung und Stress, aber auch Leid und Kummer sind hier mit verantwortlich.

Weil die Diagnose so schwierig ist, laufen die Betroffenen meist von einem Arzt zum andern. Die eigentliche Ursache ist meist der Trigeminus-Nerv, der aus der Mundhöhle falsche Impulse an das Gehirn weiterleitet. Die Impulse aus den Schleimhäuten – ursprünglich vielleicht ausgelöst durch Wärme, Kälte oder Druck – geraten durch gestörte Leitungen in ein unpassendes Gehirnfach: in das für brennenden Schmerz.

Primäres Zungenbrennen mit Therapiemöglichkeiten
Bei dem primären Zungenbrennen lässt sich durch Abbau von Belastungen und Entspannungsverfahren Abhilfe schaffen. Eine gezielte und auf die eigenen Bedürfnisse orientierte Psychotherapie ist in Betracht zu ziehen.

Als medikamentöse Therapie eignet sich u. a. Alpha-Liponsäure als orale Anwendung. Hält das Zungenbrennen trotz Therapie an, so sind Maßnahmen im Rahmen einer Schmerztherapie in Betracht zu ziehen.

Sekundäres Zungenbrennen mit Therapiemöglichkeiten
Falls es sich um ein sekundäres Zungenbrennen handelt, ist die Behandlung meist leichter. Symptomatisch können Mundspülungen mit kühlem Salbeitee oder Salzwasser Hilfe bringen. Scharfe Gewürze und Speisen, Nüsse, Sesam, Ei, Fisch, aber auch Tabak und Alkohol sollten vermieden werden.

Daneben ist auf eine sorgfältige und schonende Mundhygiene und Zungenreinigung zu achten. Auch eine regelmäßige Zahnreinigung beim Zahnarzt ist in Betracht zu ziehen. Eine mikrobiologische Untersuchung der Zungenschleimhäute liefert Hinweise auf eine eventuell hohe Keimanzahl von Candida, Enterobacter, Fusospirochäten, Helicobacter und Kleibsiellen. Diese können durch Antimykotika oder Chlorhexidinspüllösungen reduziert werden.

Das sekundäre Zungenbrennen kann durch hämatologische, endokrinologische oder rheumatologische Grunderkrankungen hervorgerufen werden. Die Ursachen für das Zungenbrennen kommen aus unterschiedlichsten medizinischen Fachbereichen und lassen sich meist diagnostizieren:

  • Nebenwirkung einer kieferchirurgischer Operationen. Wird bei der Operation ein Nerv verletzt, so kann dies zu Zungenbrennen führen
  • Traumatisierende Reizungen der Zunge wie Verletzung durch scharfe Füllungs/Kronenränder, defekte Zahnprothese, Zungenbiss, Karies, galvanische Ströme durch Metalle
  • Allergische Reaktionen auf Metall oder Speisen
  • Allgemeine Entzündungen des Mundraumes wie Stomatitis, Glossitis, Xerostomie oder Infektionen, die durch Pilze, Bakterien und Keime hervorgerufen werden
  • Vitaminmangel, Eisenmangel
  • Diabetes mellitus
  • Nikotin, gewürzte Speisen
  • Funktionseingeschränkte Leber und Anämie
  • Nebenwirkungen durch Einnahme von Medikamenten wie Betablockern
  • Hormonelle Umstellung bei Frauen in den Wechseljahren

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Krankheitsbewältigung

Die meisten Menschen denken, dass gutes Leben vor allem gesund sein bedeutet. Was ist aber, wenn man doch krank wird, z. B. an Krebs oder Rheuma erkrankt? Dann darf man die Gesundheit nicht aus den Augen verlieren. Hier finden Sie Tipps zur Krankheitsbewältigung.

Gesundheit entsteht aus dem Gleichgewicht zwischen Wohlbefinden, Entspannung, guter Ernährung bis hin zur gesunden Fitness und dennoch werden wir hin und wieder von einer Krankheit getroffen. Doch wie erhalte ich mich dann gesund? Ist Gesundheit noch zu erreichen? Und wie schaffe ich, trotz widriger Umstände, das eigene Gesundheitsverhalten und die Widerstandsfähigkeit im positivem Sinne zu beeinflussen?

Krankheitsbewältigung: Herausforderung meistern oder daran zerbrechen
Es gibt Zeiten, wo uns das wahre Leben nicht immer die besten Karten zuspielt. Sei es ein schwerer Verlust, eine schwere Erkrankung, die Misshandlung in der Kindheit oder die Arbeitslosigkeit. Die einen können diese Herausforderungen des Lebens gut meistern und die anderen wiederum zerbrechen daran. Doch die Lebenskunst der Gesundheit besteht darin, ein schlechtes Blatt gut auszuspielen.

Gesunde Entwicklung trotz schwieriger Umstände
Lange Zeit konzentrierte sich die Medizin auf die Prävention und Beseitigung der Krankheiten und fragte nicht nach möglichen Ursachen oder der Krankheitsbewältigung. Heute stellen sich jedoch viele Wissenschaftler die Frage nach der Widerstandsfähigkeit eines Menschen und wie man trotz schwieriger Umstände schafft, sich gesund zu entwickeln.

Was macht mich krank – was hält mich gesund?
Demnach lautet die Frage nicht: Was macht mich krank? Sondern: Was hält mich gesund? So nimmt das gerade mal 30 Jahre alte salutogenetische Gesundheitskonzept, das von dem Medizinsoziologen Aaron Antonowsky entwickelt wurde, immer mehr an Bedeutung zu. Die Salutogenese stellt ein Modell gesundheitsfördernder Prozesse und Einstellungen dar und die Antwort darauf heißt Kohärenzgefühl.

Das Gefühl entwickelt sich aus Dialog, Spiel und schöpferisches Handeln heraus. Die Kohärenz beeinflusst die Widerstandsfähigkeit und das Gesundheitsverhalten im positivem Sinne. Dabei schließt sich Krankheit und Gesundheit nicht aus. Wir bewegen uns immer zwischen den beiden Polen, also Krankheit und Gesundheit, ohne den einen von beiden je ganz zu erreichen.

Krankheit, Leid und Tod gehört zum Leben dazu und ob jemand krank wird, eine Krankheit besiegt oder nicht, hängt von seine Lebensweise und Einstellung ab. Menschen die ihr Leben als kohärent empfinden, sehen einen Sinn darin, verstehen die Zusammenhänge und haben das Gefühl, Dinge aus eigener Kraft heraus zu meistern. Sie verstehen es, Ihre Ressourcen so zu nutzen, dass sie sich positiv auf ihre Gesundheit und Wohlgefühl auswirkt.

Die Basis der drei Dimensionen die uns zusammenhält
Zusammengefasst hat Antonowsky Bewältigungsressourcen zu dem Gefühl der Kohärenz:

  • Mit der Überschaubarkeit sind Ereignisse im Leben verständlich, nachvollziehbar und vorhersagbar.
  • Mit der Beherrschbarkeit lassen sich Lebensaufgaben meistern.
  • Mit der Lebensfreude und dem Gefühl, das eigene Leben sei wichtig, kommt der Lebenssinn.

Krankheitsbewältigung: Krisen anders betrachten
Mit dieser Einstellung betrachten sich Krisen aus einem völlig neuem Gesichtspunkt. Somit wird das Leben oder die Krise mehr als Herausforderungen und weniger als Bedrohung gesehen. Weiterhin lassen sich Probleme aktiv mit Zuversicht angehen.

Nicht nur das gesundheitsbezogene Verhalten wird beeinflusst, sondern auch die Psyche, die sich automatisch auf das Immunsystem auswirkt. Materielle Ressourcen, Intelligenz, Wissen und Ich-Stärken, soziale Unterstützung sowie Glaubensstärken spielen hierbei auch eine untergeordnete Rolle.

Daneben gibt es auch innere Kraftressourcen, die als ursprüngliche Heilkraft im Organismus vorhanden sind und durch äußere Mittel unterstützt werden. Schöne Kindheitserinnerungen können uns in schweren Situationen wie ein Schutzschild umschließen.

Ein Krankes Kind, das von seine Mutter mit Zwieback und Tee liebevoll umsorgt wird und in eine Vorlesestunde auf eine Abenteuerreise geht, hat bessere Heilungschancen als ein Kind das zusammen mit anderen kranken Kindern im überfülltem Zimmer im Bett liegt. Diese Gesten prägen uns und stärken von außen. Der Schlüssel zur eigenen Gesundheit liegt in einem selbst. Es geht darum, in sich hinein zu horchen und zu lernen, für sich selbst gut zu sorgen.

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Krebs. Unausweichliches Schicksal
oder neuer Lebensweg

Krebs: Es kommt plötzlich und unerwartet, meistens dann, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Wir werden mit der Diagnose Krebs konfrontiert! Quälende Fragen stellen sich in den Raum: Warum trifft mich die Krankheit? Was erwartet mich und werde ich überhaupt den Krebs besiegen? Wie geht es weiter?

Unser Leben befindet sich von nun in einem schwebendem Zustand und Angst erfüllt uns in unterschiedlichsten Formen. Manchmal ganz konkret vor der Dunkelheit, die uns überfällt, vor den Schmerzen, die wir über uns ergehen müssen, die lähmende Angst vor dem Sterben oder aber ganz diffus und allgemein als Angst vor der Zukunft.

Ganz verständlich: Die Diagnose Krebs ist eine existenziell bedrohliche Krankheit, vor allem dann, wenn sie weit fortgeschritten ist. Doch egal, wie sehr wir durch das Karussell der Gefühle geschleudert werden, eins ist sicher: Wir sind nicht alleine und werden es nie sein. Auch unsere Familie und all die lieben Menschen, die Teil unseres Lebens sind, sind von unserem Schicksalsschlag betroffen und kämpfen mit uns gemeinsam gegen den Krebs.

Was ist eigentlich Krebs und wie entsteht er?
Neben allen möglichen Therapieformen, die es gibt, sind diese Fragen die wichtigsten überhaupt, mit denen sich die oder der Betroffene beschäftigen sollte. Denn in den Antworten liegt der Schlüssel, um das Geschenk des Lebens zu entschlüsseln, nämlich die Heilung selbst. Um diese Krankheit zu verstehen, ist es besonders wichtig, ganzheitlich zu denken und als solche den Krebs zu betrachten.

Krebs ist kein Geschehen, das nur nach seinen bekannten Krankheitsformen auftritt, vielmehr ist es ein intelligenter Vorgang, der sich schleichend in unterschiedlichen Entwicklungsstufen entwickelt und auf ein komplexes Zusammentreffen verschiedener Faktoren zurückzuführen ist.

Hinter dem Krebs verbergen sich unterschiedliche Krankheiten mit unterschiedlichen Heilungschancen, die wiederum von der individuellen Konstitution sowie Lebenseinstellung und Gesundheitsverhalt des Einzelnen abhängig sind.

Krebs entsteht durch das Zusammentreffen verschiedener Faktoren
Gleichzeitig wird die Krebserkrankung aber auch von der Wechselbeziehung zwischen körperlichen Vorgängen, Denk- und Verhaltensmuster sowie Emotionen begünstigt. Die Entstehung ist wiederum auf ein komplexes Zusammentreffen verschiedener Faktoren zurückzuführen.

Es gibt drei Aspekte für ein stark erhöhtes Krebsrisiko. Demnach transformiert sich eine gesunde Zelle, die ihren normalen Kontrollmechanismus verloren hat und deswegen unkontrolliert wächst, in 3 Stufen:

Entstehung von Krebs: Stufe 1
Zuerst muss ein Synergismus krebserregender Stoffe sattfinden, sodass es zu einer Schädigung der Zelle kommt. Dieser Prozess kann durch Krankheitsauslöser bzw. Karzinogene verursacht sein, die in der Nahrung, Sonnenbestrahlung, Chemikalie oder einem Virus liegen. Die ausgelöste Reizung, Entzündung oder Verletzung regt nun den Körper an, einen Reparatur-Mechanismus in Gang zu setzen. Bei zu häufiger oder zu langer Aussetzung von Reizen kann dieser Mechanismus außer Kontrolle geraten.

Entstehung von Krebs: Stufe 2
Hier ist unser Gesundheitsverhalten gefragt. Schmerzen oder emotionale Empfindungen können manchmal verdrängt werden. Mitunter wird die normale Funktion, wie z. B. die regelmäßige natürliche Entleerung des Darmes, aufgrund Fehlverhaltens unterdrückt und verändert. Darauf folgt die Störung des Nerven- und Hormonsystems durch psychische Überbelastung.

Die geschädigte Zelle muss weiter gegen die krebserregenden Stoffe ankämpfen und beendet somit ihre bisherige spezifische Tätigkeit. Damit diese bestmögliche Überlebenschancen hat, ist sie nun gezwungen, ihrem Zellverbund die Mitgliedschaft zu kündigen, sich zum Einzelgänger zu entwickeln um letztendlich ihre eigene Ziele rücksichtslos zu verwirklichen.

Unter diesen Bedingungen kann es häufig passieren, dass fehlerhaft neue Zellen produziert werden. Dennoch muss es lange noch kein Krebs sein.

Entstehung von Krebs: Stufe 3
Die Identifizierung und die Zerstörung der geschädigte Zelle findet nun statt. In normalen Fällen geschieht dies durch das Immunsystem, das diesen Defekt erkennen und beseitigen müsste. Ist aber nun das Immunsystem stark geschwächt, akzeptiert die Immunzelle die Gewebemasse als solche und lässt sie unkontrolliert wachsen.

Diese Abwehr ist ebenso von einem guten Zusammenspiel des Nerven- und Hormonsystems abhängig, das wiederum durch die psychische Verfassung beeinflusst werden kann. Wird auf dieser Stufe nichts unternommen, kommt es zu zunehmender Tumorbildung.

Demnach haben wir alle einen Einfluss auf unser persönliches Krebsrisiko. Ob die einzelnen Phasen ablaufen oder nicht, ist auch von unserem eigenen Verhalten abhängig, denn Gelegenheiten, um hier einzulenken haben wir.

Die Krebskrankheit ist Ausdruck unserer Zeit und unseren Weltbildes. Es ist das Spiegelbild von uns selbst, nämlich unseres Verhaltens und Einstellung zu uns selbst, unserer Gesundheit und zu unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Nein, unsere Zeit ist nicht zu Ende, vielmehr soll es das Ende des bisherigen Weges sein.

Vollständigen Text als PDF unter Textanfrage Dijana Dittrich